Vitamine für die Sonnenhaut – welche Nährstoffe Ihre Haut im Sommer unterstützen
Sonnige Tage tun Körper und Seele gut. Gleichzeitig ist unsere Haut in den Sommermonaten besonderen Belastungen ausgesetzt. UV-Strahlung kann freie Radikale entstehen lassen, die Hautzellen schädigen und die Haut schneller altern lassen.
Neben einem geeigneten Sonnenschutz und schützender Kleidung spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Farbstoffe können die Haut dabei unterstützen, sich gegen oxidativen Stress zu schützen.
Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel ersetzen niemals Sonnencreme oder das Meiden intensiver Mittagssonne. Sie können jedoch eine sinnvolle Ergänzung sein. Lassen Sie sich zu Kombinationspräparaten und einem Sonnenschutz für Ihren Hauttyp bei uns beraten!
Welche Vitamine unterstützen die Haut bei Sonneneinstrahlung?
Beta-Carotin – das Provitamin A
Beta-Carotin gehört zu den Carotinoiden und kommt natürlicherweise unter anderem in Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis, Aprikosen, Spinat und Grünkohl vor.
Der Körper wandelt Beta-Carotin bei Bedarf in Vitamin A um. Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Haut bei.
Darüber hinaus lagern sich Carotinoide teilweise in der Haut ein. Dort wirken sie antioxidativ und können helfen, Zellen vor oxidativem Stress durch UV-Strahlung zu schützen. Dadurch gelten sie seit vielen Jahren als beliebter Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln für die Sommermonate.
Wichtig: Beta-Carotin macht die Haut nicht sonnenfest und ersetzt keinen Lichtschutzfaktor.
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C erfüllt gleich mehrere Aufgaben für die Haut.
Es
- trägt zur normalen Kollagenbildung bei,
- schützt die Zellen vor oxidativem Stress,
- unterstützt die Regeneration der Haut.
Besonders reich an Vitamin C sind beispielsweise Paprika, Brokkoli, Beeren und Zitrusfrüchte.
Vitamin E
Vitamin E zählt zu den wichtigsten fettlöslichen Antioxidantien.
Es schützt die Zellmembranen vor freien Radikalen und wird deshalb häufig mit Vitamin C kombiniert.
Natürliche Quellen sind unter anderem:
- Nüsse
- Samen
- pflanzliche Öle
- Avocados.
Selen
Das Spurenelement Selen unterstützt den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress und ergänzt die Wirkung antioxidativer Vitamine sinnvoll.
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Sonne und Vitamin D
Die Sonne spielt noch eine weitere wichtige Rolle: Unter UVB-Strahlung bildet der Körper den Großteil seines Vitamin-D-Bedarfs selbst. Vitamin D ist wichtig für Knochen, Muskeln und das Immunsystem.
Dabei gilt jedoch: Bereits kurze Aufenthalte im Freien können für die körpereigene Vitamin-D-Bildung ausreichen. Längeres Sonnenbaden erhöht dagegen das Risiko für Sonnenbrand und langfristige Hautschäden. Deshalb sollte die Haut bei längeren Aufenthalten konsequent geschützt werden.
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Fazit zu Vitaminen für die Sommerhaut
Eine gesunde Haut profitiert von mehreren Faktoren:
- konsequenter Sonnenschutz
- ausreichend Flüssigkeit
- ausgewogene Ernährung
- antioxidative Vitamine und Carotinoide
Nahrungsergänzungsmittel mit Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E oder weiteren Carotinoiden können die Haut von innen unterstützen, ersetzen jedoch niemals Sonnencreme oder andere Schutzmaßnahmen.
Weitere Carotinoide
Neben Beta-Carotin enthalten viele Präparate weitere pflanzliche Farbstoffe:
Lycopin
Der rote Pflanzenfarbstoff aus Tomaten besitzt antioxidative Eigenschaften.
Lutein und Zeaxanthin
Diese Carotinoide sind vor allem für ihre Bedeutung für die Augen bekannt, wirken aber ebenfalls antioxidativ.
Astaxanthin
Astaxanthin gilt als eines der stärksten natürlichen Antioxidantien und wird aus Mikroalgen gewonnen. Es wird häufig als ergänzender Inhaltsstoff in Präparaten für die Sommermonate eingesetzt.
Die wissenschaftliche Datenlage zu diesen Stoffen entwickelt sich kontinuierlich weiter. Sie gelten als interessante Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung, ersetzen jedoch keine klassischen Maßnahmen des Sonnenschutzes.
Hinweis: Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt. Medikamente und Behandlungen sollten nur nach fachlicher Rücksprache angewendet werden.